Wärme aus dem Erdreich

Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde

Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt Wärme aus dem Erdreich. Bei Erdsonden wird diese Wärme über eine oder mehrere Bohrungen erschlossen. Ob eine Erdsondenlösung möglich und sinnvoll ist, hängt vom Gebäude, Grundstück, Wärmebedarf, Standort, möglichen Bewilligungen und den örtlichen Voraussetzungen ab.

Einfach erklärt

Wie funktioniert eine Erdsonden-Wärmepumpe?

Das Erdreich dient als Wärmequelle. Die Erdsonde und der darin geführte Solekreis verbinden diese Wärmequelle mit der Wärmepumpe.

Die Wärmepumpe hebt die aufgenommene Energie auf das benötigte Temperaturniveau und überträgt sie auf das Heizsystem. Auch die Warmwasserbereitung kann in das Anlagenkonzept eingebunden werden. Dimensionierung und Einbindung richten sich nach dem konkreten Gebäude.

Wärmequelle erschliessen

Erdsondenbohrung – was muss geprüft werden?

Bohrung und Erschliessung werden für jedes Grundstück und Gebäude separat geplant.

Standort & Grundstück

  • Geologische und örtliche Voraussetzungen
  • Grundstück und mögliche Bohrposition
  • Zufahrt und Platz für das Bohrgerät
  • Leitungsführung bis ins Gebäude

Leistung & Bohrung

  • Wärmebedarf des Gebäudes
  • Projektbezogene Dimensionierung
  • Bohrtiefe abhängig von Projekt und Untergrund
  • Mögliche Anzahl und Aufwand der Bohrungen

Abklärung & Einbindung

  • Örtliche Vorgaben und mögliche Bewilligung
  • Erschliessung und Leitungswege
  • Platz für die technische Anlage
  • Hydraulische Einbindung im Gebäude

Standortbezogen klären

Ist eine Erdsonde bewilligungspflichtig?

Je nach Standort und örtlichen Vorschriften können Bewilligungen und Einschränkungen gelten.

Diese müssen projektbezogen für das konkrete Grundstück und vor der Ausführung geprüft werden. Allgemeine Aussagen ohne Kenntnis von Standort, Untergrund und aktuellen Vorgaben wären nicht zuverlässig.

Bestehende Wärmeverteilung

Erdsonden-Wärmepumpe im Altbau

Auch im Altbau mit Radiatoren ist eine Sole/Wasser-Wärmepumpe grundsätzlich möglich.

Die Systementscheidung hängt nicht nur von der Wärmequelle ab. Wärmebedarf, Vorlauftemperatur, Heizkörperleistung, Gebäudezustand, Warmwasserbereitung und Hydraulik müssen ebenfalls zusammenpassen.

Wärmepumpe mit Radiatoren im Altbau

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Was beeinflusst die Kosten einer Erdsonden-Wärmepumpe?

Eine pauschale Preisangabe wäre ohne Gebäude- und Standortprüfung nicht seriös.

Mögliche Kostenfaktoren sind Wärmepumpenleistung, Anzahl und Aufwand der Bohrungen, Erschliessung, Leitungswege, Bewilligungen, hydraulische Einbindung, Elektroarbeiten, Warmwasserbereitung, Rückbau der alten Anlage und allfällige Anpassungen der Wärmeverteilung.

Kosten einer Heizungssanierung verstehen

Sachlich abwägen

Vorteile und wichtige Planungspunkte

Eine Erdsondenlösung setzt geeignete örtliche und technische Voraussetzungen voraus.

Mögliche Vorteile

  • Erdreich als vergleichsweise stabile Wärmequelle
  • Keine Ausseneinheit wie bei klassischer Luft/Wasser-Aussenaufstellung
  • Erdreich als dauerhaft verfügbare Wärmequelle bei geeigneten Standortbedingungen

Zu beachten

  • Bohrmöglichkeit und mögliche Bewilligung
  • Investitions- und Erschliessungsumfang
  • Grundstück, Zufahrt und Platz
  • Dimensionierung und richtige Systemtemperatur

Bestehende Übersichten

Hersteller und Systeme

Die bestehenden Herstellerseiten zeigen Sole/Wasser-Systeme und erläutern, wie QvA Auswahl, Planung und Einbindung projektbezogen beurteilt.

Systementscheidung

Erdsonde bei Heizungssanierung und Heizungsersatz

QvA beurteilt Gebäude, Wärmebedarf, bestehende Heizung, Grundstück, mögliche Wärmequelle und Einbindung als Gesamtprojekt.

So lässt sich klären, ob eine Erdsondenlösung geprüft werden kann oder ein anderes Wärmepumpensystem besser zur Ausgangslage passt.

Heizungssanierung & Heizungsersatz
Alle Wärmepumpenlösungen

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zur Erdsonden-Wärmepumpe

Wie funktioniert eine Erdsonden-Wärmepumpe?

Eine Erdsonde erschliesst Wärme aus dem Erdreich. Ein Solekreis transportiert diese Energie zur Wärmepumpe, die sie auf das für Heizung und gegebenenfalls Warmwasser benötigte Temperaturniveau bringt.

Was ist der Unterschied zwischen Sole/Wasser-Wärmepumpe und Erdsonden-Wärmepumpe?

Sole/Wasser beschreibt den Wärmepumpentyp und den Solekreis als Verbindung zur Wärmequelle. Erdsonden-Wärmepumpe bezeichnet eine häufige Ausführung, bei der das Erdreich über eine oder mehrere Bohrungen erschlossen wird.

Wie tief muss eine Erdsonde gebohrt werden?

Die Bohrtiefe wird projektbezogen anhand von Wärmebedarf, Untergrund, örtlichen Voraussetzungen und geltenden Vorgaben geplant. Eine pauschale Tiefe wäre deshalb nicht seriös.

Braucht eine Erdsonde eine Bewilligung?

Je nach Standort und örtlichen Vorschriften können Bewilligungen oder Einschränkungen gelten. Diese Voraussetzungen müssen für das konkrete Grundstück und vor der Ausführung geprüft werden.

Funktioniert eine Erdsonden-Wärmepumpe im Altbau?

Das ist grundsätzlich möglich, wenn Wärmebedarf, Vorlauftemperatur, Heizkörperleistung, Gebäudezustand, Warmwasserbereitung, Hydraulik und die örtlichen Voraussetzungen zusammenpassen.

Was beeinflusst die Kosten einer Erdsonden-Wärmepumpe?

Zu den möglichen Faktoren gehören Wärmepumpenleistung, Anzahl und Aufwand der Bohrungen, Erschliessung, Leitungswege, Bewilligungen, hydraulische Einbindung, Elektroarbeiten, Warmwasser, Rückbau und Anpassungen der Wärmeverteilung.

Projekt prüfen

Ist eine Erdsonden-Wärmepumpe bei Ihrem Gebäude möglich?

Wir beurteilen Gebäude, Wärmebedarf, bestehende Heizung, Grundstück, Platz, mögliche Wärmequelle und Einbindung.